Für die einen ein "Unfall" für andere aber ein sehnlicher Wunsch, der manchmal
fast unerfüllbar erscheint.
Wussten Sie, dass Sie diesen Wunsch mit der Homöopathie und pflanzlichen
Mitteln wunderbar unterstützen können?
In meiner homöopathischen Praxis in Zürich behandele ich schon seit vielen Jahren
Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch und dieses sehr erfolgreich. Längere
Ausbildungszeiten, berufliche Karriere und auch die Suche nach dem passenden
Partner führen dazu, dass Frauen erst im fortgeschrittenen Alter von Anfang bis Mitte
dreissig an eine Familiengründung denken. Die biologische Uhr tickt und wenn die
Frau nicht innert weniger Monate schwanger wird ist guter Rat teuer.
Sofern es nach einem Jahr noch nicht zu einer Schwangerschaft kommt und die Frau
schon Mitte 30 ist, sollten sich beide Partner medizinisch untersuchen lassen. Die Frau
geht zur Gynäkologin, während der Mann beim Andrologen die Qualität seines
Spermas überprüfen lässt.
Hauptursachen für ungewollte Kinderlosigkeit bei der Frau sind Gelbkörpermangel,
ausbleibende Eisprünge, das polizystische Ovar oder auch eine
Schilddrüsenunterfunktion.
Beim Mann können Hodenkrampfadern oder Hodenentzündungen zu einer
eingeschränkten Fruchtbarkeit führen, ausserdem können sich Umweltgifte
negativ auf das Spermatogramm auswirken.
In vielen Fällen sind sowohl er als auch Sie kerngesund und es kommt trotzdem nicht
zur Befruchtung.
Nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo man den Körper auf natürlichem Weg mit
Pflanzen, anthroposophischen und homöopathischen Produkten unterstützen sollte.
Auch gynäkologische Probleme, wie zum Beispiel ein policystisches Ovar,
können mit natürlichen Mitteln (vor allem klassisch homöopathisch) positiv beeinflusst
werden.
Bevor man sich selbst zermürbt und fragliche Tipps aus dem Internet probiert, macht
es in dem Fall Sinn sich möglichst früh von einem Spezialisten beraten zu lassen.
Meistens beginnt man mit Pflanzen die harmonisierend auf den weiblichen Zyklus
wirken und die Empfängnisbereitschaft fördern.
Bekannt sind Mischungen von Frauenmantel, Storchenschnabel, Angelikawurzel,
Brennesselwurzeln, Damiana, Eisenkraut, Beifuss und Mönchspfeffer. Bei diesen
Pflanzen ist es wichtig die Mischung auf die Problematik der Frau abzustimmen.
Beifuss fördert die Durchblutung der Beckenorgane und sollte daher nur in der
ersten Zyklushälfte verwendet werden. Während einer bestehenden Schwangerschaft
ist die Pflanze nicht mehr angezeigt, da sie eine Fehlgeburt auslösen kann. Zur
Beruhigung der Gebärmutter, um einer Fehlgeburt vorzubeugen, setzt man die
Keimzumpe ein, mit der auch in der späteren Schwangerschaft vorzeitige Wehen
vorgebeugt werden können.
Eine Pflanze, die ich für Frauen und Männer bei Fruchtbarkeitsproblemen
in Kapselform einsetze ist Maca ( Lepidium meyenii), die in 3500 Metern kultiviert wird.
Sie verbessert die Fruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern. Hierzu findet man auch
diverse Studien im Internet.
Bei Frauen suche ich prinzipiell das zur Frau passende homöopathische
Konstitutionsmittel und unterstütze die Bereitschaft Schwanger zu werden mit
Pflanzenmischungen.
Ein anderer Weg ist die Isotherapie, hier werden körpereigene Mittel eingesetzt. In der
ersten Zyklusphase gebe ich das Hormon Folliculinum um den Eisprung zur fördern,
indem die Produktion des körpereigenen follikelstimulierenden Hormons unterstützt
wird.
Nach dem Eisprung wechsele ich auf Luteinum, um die Gelbkörperproduktion zu
stimulieren.
Gute Erfahrung mache ich auch mit dem Produkt Ovarium comp. der Firma Wala.
Diese Globuli enthalten unter anderem auch Silber. Silber unterstützt die
die Regeneration und Reproduktion der Zellen im menschlichen Organismus.
Mit seiner Beziehung zum Mond (la Luna) unterstützt es die Weiblichkeit der
Frau. Früher, zu Zeiten da es noch keine Elektrizität gab, menstruierten alle
Frauen mit dem Mond. Noch heute kennt man die Kraft des Mondes z.B. beim
Gartenbau nach den Mondphasen.
Wenn man im Internet sucht, findet man unter fruchtbarkeitsfördernden
homöopathischen Mitteln häufig Sepia und Pulsatilla.
Sepia, der Tintenfisch, hat in seinem Mittelbild sehr vieles von der modernen Frau, die
ständig bemüht ist hohen Anforderungen zu genügen. Dem Spagat zwischen Familie
und Kariere standzuhalten und zudem schlank, sportlich und wenn möglich noch
attraktiv zu sein etc. Sepia wird nur schwer "schwanger". Aber längst nicht jede Frau
die nicht schwanger wird ist eine Sepia. In meiner Praxis ist Sepia nicht das häufigste
Mittel.
Besser scheint mir Pulsatilla. Pulsatilla, die sanfte wankelmütige zärtliche
Frau, entspricht dem akuten Zustand vieler Frauen die sich ein Kind wünschen.
Man könnte es fast mit dem Genius epidemicus bei akuten Krankheiten
Vergleichen. Als ich noch in der St. Peter-Apotheke in Zürich arbeitete,
gab es immer wieder Kundinnen, die diese Globuli zum schwanger werden
verlangten.
Auch bei Männern mache ich gute Erfahrung mit der homöopathischen Unterstützung.
Häufig sind kleine Entzündungen im Hodenbereich die Ursache.
Diese können gut mit Pflanzen, wie Weihrauch, zum Abheilen gebracht
werden. Desweiteren gibt es bei uns pflanzliche und spagyrische Mischungen,
um das Spermatogramm und andere Probleme positiv zu beeinflussen.
Bekannt sind auch Gaben von Arginin, eine Aminosäure, die die Spermienaktivität
positiv beeinflusst sowie der Einsatz diverser Vitamine
und Mineralien bei Mann und Frau. Zum Glück kann man die Nahrungsergänzung
meist kochrezeptmässig verwenden.
Allgemein empfehle ich kinderlosen Paaren nochmals zu überlegen, ob
ein Kind , das viel Zeit und Liebe benötigt, wirklich einen Platz in ihrer
Partnerschaft findet.
Nach über 10-jähriger Praxis kann ich auf viele Erfolge zurückblicken.
Selbst Frauen, die keine Mens mehr nach der Pille hatten oder Frauen mit
policystischen Ovar und anderen Problemen wurden Schwanger. Vor einem Monat
erreichte mich der erfreuliche Bericht einer überglücklichen Mutter: "Es sind
Zwillinge!!!" (Meine ersten)
© Hildegard Flück, Praxis Natur 2009 / Webdesign by CC Productions & ech-o communications
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