Was ist...?
© Hildegard Flück, Praxis Natur 2009 / Webdesign by CC Productions & ech-o communications
Homöopathie
In der Homöopathie behandelt man im
Gegensatz zur Schulmedizin den ganzen
Menschen. Neben dem eigentlichen
Krankheitsbild werden auch der Gemüts-
zustand des Patienten, eventuelle Auslöser
und Begleitsymptome berücksichtigt. Selbst
Krankheiten der Vorfahren können bei
chronischen Leiden wichtige Hinweise für
die Arzneimittelwahl liefern.
Nach dem Gespräch mit dem Patienten
(Anamnese) sucht der Therapeut nach einer
ganz gezielten Behandlung.
Er sucht ein Mittel, das in der Arznei-
mittelprüfung möglichst ähnliche Symptome
enthält.
Dieses wird in Globuli oder Tropfenform
verabreicht(Simila similibus curentur -
Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt
werden). Mit Hilfe dieses Mittels wird die
Lebenskraft des Patienten so aktiviert, dass
sie aus eigener Kraft den Krankheits-
zustand schnell und dauerhaft heilt. In der
Homöopathie schafft man mit stark
verdünnten potenzierten Substanzen
Ausgangsstoffe sind meistens Pflanzen
aber auch Tiere, Mineralien und
Krankheitserreger.
Bei akuten Krankheiten wirkt die
Homöopathie schnell und zuverlässig. Bei
chronischen Krankheiten, die bereits seid
längerer Zeit das Leben des Patienten
einschränken muss man mit einer längeren
Behandlungszeit rechnen.
Phytotherapie
In der Phytotherapie behandelt man den
Patienten mit europäischen Pflanzen.
Diese werden als Tee (wässriger Auszug)
oder als Tinktur (alkoholischer Auszug),
aber auch als auf einen bestimmten
Inhaltsstoff eingestellte Tabletten (z.B.
Johanniskraut, Traubensilberkerze etc.)
eingesetzt. Da Pflanzen ein Vielstoff-
gemisch an Inhaltsstoffen enthalten
unterstützen sie den Körper in sanfter
Weise bei der Überwindung von Krank-
heiten.
Die jahrhundertealte Erfahrungsmedizin
spielt dabei eine grosse Rolle.
Da die Mischungen individueller zusam-
mengestellt werden können haben sie
tendenziell weniger Neben-wirkungen als
die Produkte aus der Schulmedizin.
Biochemie
In der von Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler
1821-1898 begründeten Biochemie geht
es darum einen durch verschiedene
Ursachen entstandenen Mangel in der
Zelle aus-zugleichen. Hierzu werden, die
für den Körper essentiellen Mineralstoffe
homöopathisch aufbereitet, damit sie die
Zellmembran ungehindert passieren
können.
Da es sich bei der Schüsslertherapie um
eine Substitutionstherapie handelt, die
eine Optimierung des Zellstoffwechsels
zum Ziel hat, ist Sie auch mit anderen
Therapiemethoden wie z.B. Phytotherapie
und Homöopathie kombinierbar.
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